20. Januar 2017

Neues Jahr, neue Mitglieder! Electronics Watch feiert den ersten Beitritt eines gesamten Einkaufskonsortiums und die Mitgliedschaft der zehnten britischen Universität.

2017 begann für Electronics Watch mit einem neuen erfreulichen Meilenstein: Mit dem Einkaufskonsortium der schottischen Universitäten und Colleges (APUC) hat sich erstmals eine landesweite Beschaffungsinstitution mit allen ihren Mitgliedern der Organisation angeschlossen. Alle 44 in APUC vertretenen Universitäten und berufsbildenden Schulen sind nun Mitglieder von Electronics Watch. Der geschlossene Beitritt sämtlicher Institutionen eines Bildungssektors, eine Premiere, demonstriert auch die wachsende Entschlossenheit der Bildungseinrichtungen in Schottland, für Transparenz und Fairness in der Lieferkette der von ihnen erworbenen Produkte zu sorgen.

Der Hochschul- und Berufsbildungssektor in Schottland spielte bei der Entstehung von Electronics Watch eine wesentliche Rolle – sowohl die Universitäten von Edinburgh und Aberdeen als auch APUC selbst sind Gründungsmitglieder der Organisation. „Dieses koordinierte gemeinsame Vorgehen verschafft allen APUC-Mitgliedern die Vorteile einer Mitgliedschaft bei Electronics Watch und sorgt für starken Druck auf die Markenhersteller von Elektronikprodukten, die Arbeitsbedingungen in ihren Lieferketten zu verbessern“, unterstrich APUC-Geschäftsführer Angus Warren.  „APUC ist sehr erfreut, einem ganzen nationalen Sektor die Mitgliedschaft bei Electronics Watch zu ermöglichen und freut sich ebenso auf die positiven Veränderungen, die dadurch in die Wege geleitet werden können.“

Zur selben Zeit entschied sich auch die London South Bank University (LSBU) als zehnte einzelne britische Hochschule für eine Mitgliedschaft. Pat Bailey, Vizerektor der LSBU, meinte dazu: „Die LSBU ist stolz darauf, sich Electronics Watch angeschlossen zu haben und damit einen Trend unter den höheren Bildungsinstitutionen im gesamten Vereinigten Königreich zu unterstützen, für mehr Humanität und Ethik in der Lieferkette aller unserer Produkte und Dienstleistungen zu sorgen. Wir würden gerne sehen, dass alle britischen Universitäten dem Beispiel der Vorreiter folgen und eine ethische Beschaffung einführen.“