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Wenn Sie Journalistin oder Journalist sind, sind wir gerne für Sie da. Wir können Sie zum Thema Arbeitsrechte in der globalen Elektronikindustrie auf dem Laufenden halten.

Pressekontakt: Martina Hooper mhooper@electronicswatch.org

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16. Juli 2019

Der Jahresbericht ist da

Unser Jahresbericht 2018 zeigt auf einen Blick, wie Electronics Watch sich weiterentwickelt hat und was wir erreicht haben. Besonders hervorzuheben sind dabei messbare Verbesserungen bei Themen wie Zwangsarbeit sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wir konnten das Mitspracherecht von Arbeiter*innen stärken, indem ihre Beschwerden Handlungen nach sich ziehen. Unsere Mitgliederzahl erhöhte sich von 85 auf 305  und wir haben die „Werkzeugsammlung Öffentliche Beschaffung" inklusive aktualisierter „Vertragsbedingungen" für Mitglieder eingeführt.

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11. Juli 2019

Für das Wohlergehen der Arbeiter*innen — Empfehlungen für die Elektronikindustrie

Zwei Tage bevor die Studie über die Zusammenhänge zwischen Beschäftigungsverhältnissen und Selbstmordrisiko in der chinesischen Elektronikindustrie vom Economic Rights Institute und Electronics Watch veröffentlicht wurde, kündigte die Responsible Business Alliance eine neue Initiative zur Verbesserung des „Wohlergehens von Arbeiter*innen" in Fertigungslieferketten in Asien an. Zwar ist dies eine deutlich umfangreichere Initiative zur Verbesserung der Lebensqualität als bisher von der Industrie zu sehen war, dennoch ermahnen ERI und Electronics Watch die Industrie, nicht die Verknüpfung von Selbstmordrisiko mit Beschäftigungsbedingungen aus den Augen zu verlieren.

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21. Juni 2019

Lewisham Council verpflichtet sich, gegen Verstöße in globalen Lieferketten anzugehen

Als zweite Kommunalverwaltung Großbritanniens ist Lewisham Council Mitglied von Electronics Watch geworden und hat sich über 300 Organisationen der öffentlichen Hand auf der ganzen Welt angeschlossen, die gemeinsam gegen Missbrauch und Ausbeutung von Arbeiter*innen in der Produktion von Elektronikprodukten angehen. UNISON, eine der größten Gewerkschaften Großbritanniens und ebenfalls Mitglied von Electronics Watch, hat einen Vierjahresplan für öffentliche Verwaltungen in Großbritannien entwickelt, dessen Ziel ist es, die Beschaffung von Gütern zu beenden, bei deren Produktion moderne Sklaverei und andere Formen der Ausbeutung von Arbeiter*innen eingesetzt werden.

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29. Apr 2019

Neue Richtlinien zur Beseitigung von Vermittlungsgebühren für Wanderarbeiter*innen zur Unterstützung von öffentlichen Beschaffungsverantwortlichen bei der Bekämpfung von Zwangsarbeit

Nach dem jüngsten Aufruf an die Branche, gegen moderne Sklaverei vorzugehen, der einer Compliance-Prüfung bei Cal-Comp Electronics (Thailand) gefolgt war, hat Electronics Watch nun Richtlinien zur Beseitigung von Vermittlungsgebühren und verwandten Kosten für Wanderarbeiter*innen veröffentlicht. Diese orientieren sich an der vor kurzem von der ILO verabschiedeten Definition von Vermittlungsgebühren und verwandten Kosten, und sollen öffentlichen Beschaffungsverantwortlichen als Orientierung dienen, um festzustellen, wenn die Rekrutierung von Wanderarbeiter*innen an irgendeinem Punkt in ihrer Lieferkette das Risiko von Zwangsarbeit birgt, z. B. in Form von Schuldknechtschaft. Außerdem sollen sie Zulieferern helfen, Vermittlungsgebühren und andere Kosten, die Wanderarbeiter*innen berechnet werden, zu erkennen, abzustellen und zu verhindern.

 

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5. Apr 2019

Ein neues Electronics Watch-Kurzdossier erläutert, worum es bei „Mitsprache von Arbeiter*innen“ geht

„Mitsprache" ist das neue Schlagwort in der sozial verantwortlichen Unternehmensführung. Denn inzwischen weiß man, dass Sozialaudits nicht ausreichen, um Arbeiter*innen in Unternehmensprozesse einzubinden oder Probleme zu verstehen, die nur Arbeiter*innen berichten können. Zwar sollen neue Apps Unternehmen helfen, mit Arbeiter*innen in einen Dialog zu treten. Was jedoch bedeutet es für Arbeiter*innen, ein Mitspracherecht zu haben?

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4. März 2019

Electronics Watch begrüßt neue Mitglieder in Schweden und Großbritannien

Die britische Verwaltungsbehörde Greater London Authority (GLA) ist Ende 2018 Mitglied von Electronics Watch geworden. Die GLA zeichnet sich verantwortlich für Transport, Polizei, Wirtschaftsentwicklung, Feuerwehr und Katastrophenschutz in Greater London und umfasst fünf öffentliche Einrichtungen: Transport for London (ein Gründungsmitglied von Electronics Watch), London Fire Commissioner, Mayor's Office for Policing and Crime and the Metropolitan Police Service, London Legacy Development Corporation und Old Oak and Park Royal Development Corporation. Und ein weiteres großes Konsortium hat sich uns angeschlossen: Sustainable Public Procurement – eine Kollaboration zwischen schwedischen Provinzen und Regionen.

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21. Feb 2019

Aufruf an die Branche, gegen moderne Sklaverei vorzugehen

Gemeinsam mit unserem Monitoring-Partner Migrant Worker Rights Network (MWRN) dokumentieren wir seit über zwei Jahren überhöhte Vermittlungsgebühren und andere Kosten, die Wanderarbeiter*innen aus Myanmar zahlen, um an einem der beiden Standorte von Cal-Comp Electronics (Thailand) Arbeit zu bekommen. Während sich die Arbeitsbedingungen teilweise verbessert haben, nachdem Beschaffungsverantwortliche interveniert haben, waren Versuche der Branche, überhöhte Vermittlungsgebühren und damit verbundene Risiken von Zwangsarbeit zu erkennen, abzustellen und zu verhindern, bisher nicht erfolgreich.

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8. Feb 2019

Im Monitoring-Fokus: Vermittlung von Wanderarbeiter*innen und die Gefahren von Zwangsarbeit

In den vergangenen zwei Jahren hat Electronics Watch die Vermittlungswege von Wanderarbeiter*innen aus Myanmar nach Thailand untersucht, um Schuldknechtschaft und andere Gefahren von Zwangsarbeit aufzuzeigen und Abhilfen zu schaffen. Dabei konzentrierte sich unser Monitoring auf einen der größten Arbeitgeber für Wanderarbeiter*innen der thailändischen Elektronikindustrie. Vor kurzem hat Electronics Watch diesen Fokus nun auf Wanderarbeiter*innen aus Bangladesh, Indonesien, Myanmar und Nepal erweitert, die an Elektronikbetriebe in Malaysia und Thailand vermittelt werden.

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