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Wenn Sie Journalistin oder Journalist sind, sind wir gerne für Sie da. Wir können Sie zum Thema Arbeitsrechte in der globalen Elektronikindustrie auf dem Laufenden halten. Wir können Ihnen auch Kontakte zu Organisationen vermitteln, die Electronics Watch unterstützen – in Deutschland, in den Niederlanden, in Österreich, Polen, in der Schweiz, in Spanien und im Vereinigten Königreich.

Pressekontakt: Martina Hooper mhooper@electronicswatch.org

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Prekäre Beschäftigung im Elektroniksektor

In der Elektronikindustrie sind bei Produktionsspitzen 80 bis 90 Prozent der Belegschaft nur auf Basis befristeter Arbeitsverträge beschäftigt, ergab eine von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) kürzlich veröffentlichte Analyse zur „Just-in-Time"-Produktion im Sektor und den damit einhergehenden Beschaffungspraktiken, die auf Studien in fünf Ländern beruht. Flexible und prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind in der weltweiten Elektronikindustrie zunehmend an der Tagesordnung. Die Beschäftigten sind oft bei Personalvermittlern oder anderen Firmen angestellt und nicht von dem Betrieb, in dem sie arbeiten. Sie erhalten oft nur kurzfristige, unsichere Arbeitsverträge, die keine Sozialleistungen beinhalten und keine Beschäftigungssicherheit bieten.

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Leitfaden für Auftragnehmer

Electronics Watch hat einen vorläufigen Leitfaden veröffentlicht, der Auftragnehmern helfen soll, die Electronics Watch Vertragsbedingungen einzuhalten. Stakeholder aus einem breiten Kreis von öffentlichen Auftraggebern, Arbeitsrechtsorganisationen, Unternehmen und Branchenverbänden sind eingeladen, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. Zielgruppe sind IT-Anbieter, die Lieferverträge mit Mitgliedern von Electronics Watch abgeschlossen haben. Der Leitfaden definiert die konkreten, zeitkritischen Schritte, die Auftragnehmer im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht setzen müssen, um die Anforderungen in Bezug auf die Einhaltung von Arbeitsrechten und Sicherheitsstandards in globalen Lieferketten, Transparenz und die Zusammenarbeit mit Monitoring-Beauftragten von Electronics Watch zu erfüllen.

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Eine weitere Einkaufsgemeinschaft schließt sich Electronics Watch an

Electronics Watch freut sich, den Beitritt des Southern Universities Purchasing Consortium (SUPC) im Vereinigten Königreich bekanntzugeben. SUPC ist eine offene Einkaufsgemeinschaft für Universitäten und berufsbildende Schulen, die für ihre Mitglieder die Ausarbeitung und Verwaltung von Rahmenabkommen übernimmt.  SUPC ist führend bei der Beschaffung von Servern und Speichersystemen sowie IT-Komponenten und IT-Zubehör für höhere Bildungsinstitutionen und andere Mitglieder in Großbritannien.

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Volles Haus bei Electronics Watch-Mitgliedertreffen und Symposium zur modernen Sklaverei

Dreizehn Electronics Watch-Mitglieder waren bei zwei inspirierenden Veranstaltungstagen an der Universität Greenwich in London im Dezember 2016 vertreten, die dem Thema Zwangsarbeit in globalen Lieferketten gewidmet waren. Das Mitgliedertreffen am ersten Tag bot Gelegenheit, mit VertreterInnen von Electronics Watch Monitoring-Organisationen aus vier Weltregionen zusammenzukommen und sich über die Monitoring-Methoden und die Hauptprobleme zu informieren, die durch diese Arbeit aufgedeckt werden können. Ebenso kam es zu einem Treffen der Mitglieder und Monitoring-ExpertInnen mit dem Vorstand, was einen wertvollen Austausch über die Prioritäten für Electronics Watch in 2017 ermöglichte. Am zweiten Tag, beim Greenwich Symposium über moderne Sklaverei, Menschenhandel und Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten, waren vier Mitglieder als Vortragende in der Diskussionsrunde zur Rolle und Verantwortung öffentlicher Auftraggeber geladen.

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Neues Jahr, neue Mitglieder! Electronics Watch feiert den ersten Beitritt eines gesamten Einkaufskonsortiums und die Mitgliedschaft der zehnten britischen Universität.

2017 begann für Electronics Watch mit einem neuen erfreulichen Meilenstein: Mit dem Einkaufskonsortium der schottischen Universitäten und Colleges (APUC) hat sich erstmals eine landesweite Beschaffungsinstitution mit allen ihren Mitgliedern der Organisation angeschlossen. Alle 44 in APUC vertretenen Universitäten und berufsbildenden Schulen sind nun Mitglieder von Electronics Watch. Der geschlossene Beitritt sämtlicher Institutionen eines Bildungssektors, eine Premiere, demonstriert auch die wachsende Entschlossenheit der Bildungseinrichtungen in Schottland, für Transparenz und Fairness in der Lieferkette der von ihnen erworbenen Produkte zu sorgen.

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Electronics Watch überquert den Atlantik

Electronics Watch konnte kürzlich das erste Mitglied aus den USA begrüßen, die Ethical Culture Fieldston School (ECFS) in New York. Jeannie Crowley, Technische Direktorin der ECFS, meinte dazu: „Die Mission unserer Schule besteht nicht darin, das Individuum an das bestehende gesellschaftliche Umfeld anzupassen; sie besteht vielmehr darin, Individuen heranzubilden, die fähig sind, ihr Umfeld in Richtung einer größeren Übereinstimmung mit ethischen Idealen zu verändern. Durch unsere Partnerschaft mit Electronics Watch werden wir sicherstellen, dass unsere Technische Abteilung die Mission von ECFS erfüllt, indem sie sich zu einer sozial verantwortlichen Beschaffung verpflichtet. Durch die Integration der Risikoberichte in unseren Lehrplan zu Ethik und Technik wird diese Partnerschaft auch unseren Schülern helfen, ein tieferes Verständnis der wahren Kosten der Elektronikproduktion zu entwickeln – sowohl der Umweltkosten als auch der menschlichen Kosten."

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Das Team der LändervertreterInnen von Electronics Watch

Mit dem Wachstum von Electronics Watch erweitert sich auch das Team unserer LändervertreterInnen. Wenn Sie in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich oder in Spanien leben und mehr über eine Mitgliedschaft bei Electronics Watch erfahren möchten, wenden Sie sich bitte über die nachstehend angegebenen E-Mail-Adressen an diese VertreterInnen. Sie werden Sie gerne umfassend informieren und sich bemühen, alle Ihre Fragen zu beantworten.

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Greenwich Symposium zu sozial verantwortlicher öffentlicher Beschaffung: Jetzt anmelden!

Die Forschungsgruppe für Wirtschaft, Menschenrechte und Umwelt (BHRE) der Universität Greenwich, das Einkaufskonsortium der Londoner Universitäten (LUPC) und Electronics Watch freuen sich, das diesjährige Greenwich Symposium zu sozial verantwortlicher öffentlicher Beschaffung ankündigen zu können. Auf den beiden bisherigen, erfolgreichen Symposien in 2014 und 2015 sondierten wir die Herausforderungen und Chancen für öffentliche Auftraggeber, die das Leben der Menschen, die die von uns gekauften Produkte herstellen, zum Positiven verändern wollen. Das diesjährige Symposium legt den Schwerpunkt auf moderne Sklaverei, Menschenhandel und Menschenrechtsverletzungen in der globalen Lieferkette. Die leitende Frage: Welche Chancen hat die öffentliche Beschaffung, zu einem Instrument des Wandels hin zur Achtung und zum Schutz der Arbeitsrechte zu werden, und welche Hürden sind dabei zu überwinden?

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Ein brandaktuelles Thema: Öffentliche Beschaffung und Menschenrechte

Die Berücksichtigung der Menschenrechte im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe ist ein unter Beschaffungsverantwortlichen und Auftragnehmern zunehmend intensiv diskutiertes Thema, und Electronics Watch ist aktiv auf Tagungen und Konferenzen vertreten, bei denen die führenden Akteure der Debatte aufeinandertreffen. Noch im Herbst nimmt Electronics Watch an sieben Diskussionsrunden und Konferenzen in Europa und in den USA teil, die VertreterInnen des öffentlichen Sektors, von NGOs, der Wissenschaft und des Privatsektors an einen Tisch bringen. In all diesen Foren geht es um die „Best Practice" einer Integration des Menschenrechtsschutzes in die öffentliche Beschaffung und um die Identifizierung praktischer Lösungen für Transparenz, Risikobewertung und den Schutz der Arbeitsrechte. Für Beschaffungsverantwortliche einer öffentlichen Institution bieten diese Foren eine gute Gelegenheit, sich näher über Electronics Watch und unsere Lösungen für die Identifizierung, Verringerung und Vorbeugung von Risiken in den Lieferketten ihrer IT-Hardware in Erfahrung zu informieren.

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Electronics Watch Monitoring: Fokus auf China

Aus den Ergebnissen der letzten Bewertung der Risiken in der Elektronikindustrie in China durch Electronics Watch geht hervor, dass insbesondere die folgenden Arbeitsrechtsverletzungen von Bedeutung sind: Zwangsarbeit, die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz, übermäßige und illegale Überstunden, Bezahlung zu geringer Sozialversicherungsbeiträge, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, missbräuchliche Kündigungen und Verletzungen des Rechts auf Kollektivverhandlungen. Die Recherchen und Monitoring-Aktivitäten für diese regionale Risikobewertung, die wir im Oktober 2016 unseren Mitgliedern übermittelt haben, wurden von drei erfahrenen Monitoring-Organisationen durchgeführt – Economic Rights Institute, Globalization Monitor und Labour Education Services Network.

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