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Wenn Sie Journalistin oder Journalist sind, sind wir gerne für Sie da. Wir können Sie zum Thema Arbeitsrechte in der globalen Elektronikindustrie auf dem Laufenden halten. Wir können Ihnen auch Kontakte zu Organisationen vermitteln, die Electronics Watch unterstützen – in Deutschland, in den Niederlanden, in Österreich, Polen, in der Schweiz, in Spanien und im Vereinigten Königreich.

Pressekontakt: Martina Hooper mhooper@electronicswatch.org

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3. Dez 2018

Richtlinien zum Schutz der Sehkraft von Arbeiter*innen

Arbeiter*innen, die bei großen Elektronikzulieferern unter greller Lichteinstrahlung Bildschirme auf Fehler kontrollieren, haben Electronics Watch berichtet, dass sich ihre Sehkraft innerhalb kürzester Zeit verschlechtert. Einige der Arbeiter*innen erzählten Prüfer*innen, sie könnten sich nur durch Kündigung schützen. Electronics Watch hat Richtlinien über geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Augenüberbelastung entwickelt. So soll sichergestellt werden, dass Arbeiter*innen nicht kündigen müssen, um ihre Gesundheit zu schützen.

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3. Dez 2018

Electronics Watch hat die „Werkzeugsammlung Öffentliche Beschaffung“ für Mitglieder herausgegeben

Die „Werkzeugsammlung Öffentliche Beschaffung" wurde von Electronics Watch entwickelt, um Mitglieder bei der Kommunikation und Sicherstellung der Vertragseinhaltung innerhalb ihrer Lieferketten zu unterstützen. Sie enthält standardisierte und benutzerfreundliche Instrumente, die als Leitfaden für Mitglieder und ihre Auftragnehmer dienen. Ein klarer und vereinheitlichter Kommunikationsprozess hilft Electronics Watch sicherzustellen, dass die Verträge mit den Mitgliedern und der Kodex der Arbeitsstandards eingehalten werden.

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9. Nov 2018

Beeindruckendes Programm auf der Electronics Watch Jahreskonferenz in Amsterdam im kommenden Monat

Ein spannendes Programm erwartet die Teilnehmer der Electronics Watch Jahreskonferenz 2018, mit interaktiven Sitzungen zu Beschaffungspraktiken, Transparenz der Lieferkette und sozialem Dialog sowie technischen Workshops zu Themen wie Leistungsklauseln in Verträgen, Evaluierung von Markenherstellern und menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in globalen Lieferketten. Die bisher bestätigten Teilnehmer kommen aus 17 Ländern der Welt.

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16. Juli 2018

Fußball und Menschenrechte: Hoffnung für 2026?

Die jüngste FIFA Fußball-Weltmeisterschaft kam auf dem Rücken von Arbeiterinnen und Arbeitern zustande, deren grundlegende Arbeitsrechte verletzt wurden, und das gilt auch für die nächste WM in vier Jahren, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Wird die Weltmeisterschaft von 2026 anders sein?

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25. Juni 2018

Amsterdam bekräftigt Position zu Arbeitsrechten

Amsterdam, die Hauptstadt der Niederlande und Sitz von Electronics Watch, hat zwei bedeutende Schritte gesetzt, um ihre Position zu den Rechten der Arbeiterinnen und Arbeiter in Lieferketten zu bekräftigen: Sie hat sich Electronics Watch angeschlossen und wird als Mitveranstalter der Electronics Watch Jahreskonferenz 2018 auftreten.

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19. Juni 2018

Lokale Verwaltungsbehörden müssen aktiv werden, um die Ausbeutung in den globalen Lieferketten zu beenden, fordert UNISON

Gemeinde- und Bezirksverwaltungen tun zu wenig, um die Arbeitsrechte weltweit zu schützen, so das Ergebnis einer Studie, die letzte Woche von der britischen Gewerkschaft UNISON veröffentlicht wurde. Laut dem Bericht Ethical Procurement in UK Local Authorities („Ethische Beschaffung lokaler Verwaltungsbehörden im Vereinigten Königreich“), erstellt von People & Planet im Auftrag von UNISON, hatten nur acht der 190 untersuchten Verwaltungsbehörden eine eigene ethische Beschaffungspolitik. In jeder fünften lokalen Gebietskörperschaft war Nachhaltigkeit kein Bestandteil der Praktiken, Grundsätzen und Strategien im Bereich Beschaffung. Unter den 200 Mitgliedern von Electronics Watch befinden sich 20 lokale Verwaltungsbehörden, eine davon aus dem Vereinigten Königreich.

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15. Mai 2018

Vier ExpertInnen aus vier verschiedenen Regionen der Welt neu im Vorstand von Electronics Watch

Electronics Watch freut sich, vier neue Vorstandsmitglieder vorstellen zu können: Daisy Arago vom Center for Trade Union and Human Rights (CTUHR, Philippinen); Pauline Göthberg vom Stockholmer Provinziallandtag (Schweden); Huib de Langen von der Universität Groningen (Niederlande) und Sanjiv Pandita vom Asian Network for the Rights Of Occupational and Environmental Victims (ANROEV). Der neue Vorstand wird sich zu gleichen Teilen aus den drei Gruppen des Beirats zusammensetzen: öffentliche Auftraggeber, VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus den Regionen mit Elektronikproduktion sowie ExpertInnen für Menschenrechte, Arbeitsrechte und globale Lieferketten. Eine Liste aller zwölf Vorstandsmitglieder einschließlich biographischer Angaben finden Sie hier.

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17. Apr 2018

Nachrichten aus den Produktionsregionen: Warum die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Zwangsarbeit unverzichtbar ist

Die jüngsten Erkenntnisse von Electronics Watch zum Risiko von Schuldknechtschaft und Zwangsarbeit, dem WanderarbeiterInnen in der Elektronikindustrie Thailands ausgesetzt sind, unterstreichen, wie unverzichtbar starke und wachsame zivilgesellschaftliche Organisationen sind, die das Risikomonitoring übernehmen, ArbeiterInnen über ihre Rechte informieren und in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Behörden und Auftraggebern im Ausland Lösungen ausarbeiten können.

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5. Apr 2018

Alle 81 Vollmitglieder des Einkaufskonsortiums der Londoner Universitäten (LUPC) werden Mitglied von Electronics Watch

Das Einkaufskonsortium der Londoner Universitäten (LUPC) hat beschlossen, Electronics Watch im Namen aller seiner 81 Vollmitglieder beizutreten, um die Bemühungen zur Reduktion von Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten zu unterstützen. Zu den Institutionen mit Vollmitgliedschaft im Konsortium gehören Universitäten, Kunstgalerien und Museen, wissenschaftliche Institute und Stiftungen. LUPC ist das zweite britische Konsortium, das sich mit allen seinen Mitgliedern Electronics Watch anschließt, und das vierte in Europa.

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