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Wenn Sie Journalistin oder Journalist sind, sind wir gerne für Sie da. Wir können Sie zum Thema Arbeitsrechte in der globalen Elektronikindustrie auf dem Laufenden halten.

Pressekontakt: Martina Hooper mhooper@electronicswatch.org

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17. Juni 2020

Neues Analyse-Instrument „Erfüllung der Sorgfaltspflicht Menschrechte und Covid-19

Electronics Watch hat das neue Analyse-Instrument „Erfüllung der Sorgfaltspflicht Menschrechte und Covid-19 – Analyse der IKT-Lieferketten in der öffentlichen Beschaffung" veröffentlicht. Es unterstützt Beschaffer*innen bei ihrem Bestreben, die Erfüllung der Sorgfaltspflicht in Bezug auf Menschenrechte in ihren Lieferketten im Kontext der Covid-19-Pandemie sicherzustellen. Es handelt sich um einen Fragenkatalog zu Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsrechten und anderen Problemen, die im Rahmen von Covid-19 auftreten können. Öffentliche Beschaffer*innen können diese Fragen als Werkzeug zur Selbstanalyse für Zulieferer nutzen und/oder als Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht in Bezug auf Menschenrechte einsetzen.

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15. Juni 2020

Company Performance Tracker misst Beteiligung der Branche

Electronics Watch hat ein neues Werkzeug entwickelt, dass es unseren Mitgliedern erlaubt, die Vertragserfüllung von Firmen in ihrer Lieferkette nachzuverfolgen. Der Company Performance Tracker (CPT) wurde unter Beteiligung unserer Mitglieder entwickelt. Er bewertet, wie gut eine Firma ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllt und gewährleistet so die Einhaltung von Arbeitsrechten in Lieferketten der Elektronikindustrie. Das Werkzeug berücksichtigt dabei auch den Input von Branchenvertretern.

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27. Mai 2020

Tödliches Gasleck bei LG Polymers verdeutlicht Versäumnisse beim Arbeits- und Sicherheitsschutz

Am 7. Mai 2020 trat im Chemiewerk der LG Polymers, einer Tochter der südkoreanischen LG Chem, nahe Visakhapatnam im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh giftiges Styrol aus. Durch das Gasleck wurden 12 Menschen getötet und über 1.000 verletzt. In den indischen Medien und weltweit wurde der Vorfall als Katastrophe ähnlichen Ausmaßes behandelt wie die Katastrophe von Bhopal vor 36 Jahren. Electronics Watch und Cividep, unser Monitoring-Partner in Indien, fordern gemeinsam mit der der lokalen Gemeinde und anderen die vollständige Entschädigung der Opfer sowie ausführliche Untersuchung durch die zuständigen Behörden, um die Ursachen dieses Unglücks aufzudecken und publik zu machen.

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12. Mai 2020

Trotz Entschädigung keine Besserung: Warum 30 Wanderarbeiter*innen weiter ausgebeutet werden

In unserer vor kurzem veröffentlichten Publikation „Wenn Compliance nicht reicht – Warum Opfer von Zwangsarbeit bei der Konzeption von Wiedergutmachungen einbezogen werden sollten" wird aufgezeigt, warum die Einbeziehung von Arbeiter*innen in den Entschädigungsprozess unerlässlich ist. Darüber hinaus stellen wir die prinzipielle Frage, wo die Grenzen des sozial verantwortlichen Business Conduct liegen: Müssen Unternehmen mehr tun, um der Erfüllung der Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit Menschenrechten gerecht zu werden, wenn sie zwar gegen Verstöße in ihrer Lieferkette auf Grundlage ihres Verhaltenskodex vorgehen, die Arbeiter*innen jedoch trotzdem ernsthafte Nachteile erleiden? Hören Sie sich den aufgezeichneten Bericht eines ehemaligen Arbeiters bei Possehl an.

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11. März 2020

Mit der OSZE wird erstmals eine internationale Organisation Mitglied von Electronics Watch

Electronics Watch freut sich, vier neue Mitglieder begrüßen zu können, darunter die erste internationale Organisation: die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Julia Rutz, Senior Adviser des Sonderbeauftragten und Koordinators für die Bekämpfung des Menschenhandels im OSZE-Sekretariat sagte: „Es ist ein wichtiger Schritt, dass die OSZE neben der politischen Arbeit zur Verhinderung von Menschenhandel in Lieferketten des öffentlichen Sektors auch die strategische Entscheidung getroffen hat, dafür zu sorgen, dass die eigenen Lieferketten und Beschaffungspraktiken nicht zum Menschenhandel beitragen. "

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2. März 2020

Zum Schutz der Arbeiter*innenrechte in China während der Epidemie 2020 – Ein Leitfaden für Beschaffungsverantwortliche

Das neue, grippeartige Virus, das zuerst in China beobachtet wurde, hat sich zu einer weltweiten Epidemie mit ernsthaften Konsequenzen und Gefahren für die Rechte der Arbeiter*innen entwickelt. Die Epidemie wird weit mehr Auswirkungen haben als nur das Risiko, dass Menschen erkranken. Durch Einschränkungen ihrer Mobilität werden die Menschen daran gehindert, zur Arbeit zurückzukehren und das führt zu Einkommensverlusten für alle Beteiligten. Die Menschen werden mit dem restriktiven Umfeld von Überwachung und Quarantäne zu kämpfen haben. Electronics Watch und das Economic Rights Institute haben einen Leitfaden für öffentliche Beschaffungsverantwortliche erarbeitet, der helfen soll, die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten zu schützen, die von der Epidemie betroffen sind.

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28. Feb 2020

Die höchste Rückzahlung von Vermittlungsgebühren, die jemals von einem Unternehmen an Wanderarbeiter*innen ausgezahlt wurde – wie haben wir das geschafft?

Cal-Comp Thailand, Zulieferbetrieb für Drucker, externe Festplatten und andere Peripheriegeräte, stand kürzlich im Rampenlicht, nachdem 10.570 Wanderarbeiter*innen an zwei Standorten für überhöhte Vermittlungsgebühren, die sie bezahlt hatten, voll entschädigt wurden. Wie war es dazu gekommen? Was kann man aus diesem Fall über die Beseitigung von Schuldknechtschaft und Zwangsarbeit in globalen Lieferketten lernen? Was muss noch getan werden? Lesen Sie dazu: Cal-Comp: Eine Lektion über die Bedeutung von arbeitsorientiertem Monitoring im Kampf gegen Zwangsarbeit in globalen Lieferketten (auf Englisch).

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24. Jan 2020

Die Electronics Watch-Jahreskonferenz 2019 schafft neue Partnerschaften, Projekte und Mitglieder

Mehr als 100 Teilnehmer*innen aus 22 Ländern, darunter 51 Beschaffungsverantwortliche, nahmen an der vierten Jahreskonferenz von Electronics Watch in Barcelona teil. Das vielfältige Programm bot unter anderem einige der weltweit führenden Expert*innen für sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung, internationales Arbeitsrecht, Rechte von Wanderarbeiter*innen sowie Arbeits- und Sicherheitsschutz am Arbeitsplatz.

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5. Dez 2019

Auf der Electronics Watch-Jahreskonferenz 2019 werden die katalanische Regierung und TMB, der größte Betreiber öffentlichen Nahverkehrs in Barcelona, Mitglieder von Electronics Watch

Bei der Eröffnung der Electronics Watch- Jahreskonferenz 2019, die dieses Jahr im Zentrum für Zeitgenössische Kultur (CCCB) in Barcelona stattfand, gab La Generalitat bekannt, Mitgliedschaft bei Electronics Watch zu werden. Im Lauf der Veranstaltung verkündete auch Transports Metropolitans de Barcelona (TMB), der wichtigste Betreiber öffentlichen Nahverkehrs im Großraum Barcelona, offiziell die Mitgliedschaft bei Electronics Watch.

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