Monitoring-Berichte

    The Link Between Employment Conditions and Suicide: A Study of the Electronics Sector in China, November 2018

    Die Studie The Link Between Employment Conditions and Suicide: A Study of the Electronics Sector in China vom Economic Rights Institute und Electronics Watch analysiert quantitative und qualitative Rohdaten, um darzulegen, wie bestimmte Beschäftigungsbedingungen das Selbstmordrisiko unter Arbeiter*innen erhöhen. Der Bericht arbeitet zwei „Einflusszyklen" heraus, die zu den verschiedenen Selbstmordarten beitragen. In einem Zyklus setzen Arbeitgeber Zwang und Disziplinarmaßnahmen ein, um Produktivitätsanforderungen durchzusetzen. Im anderen Zyklus verwenden Arbeitgeber Einstellungsbedingungen und Anreize, um sich Flexibilität zu verschaffen und abhängig vom Produktionsbedarf einzustellen oder zu entlassen. Diese Zyklen können zu großem Stress, Depressionen oder Angst führen. Im ersten Zyklus wird dies durch erzwungene Überstunden, Bußgelder und Anfeindungen durch Vorarbeiter verstärkt. Im zweiten leiden die Arbeiter*innen zusätzlich, weil sie Konflikte mit Arbeitsvermittlern und Probleme im Privatleben haben. Das Economic Rights Institute und Electronics Watch rufen daher zum Handeln auf! Wir fordern eine Taskforce, bestehend aus verschiedenen Stakeholdern, die einen Aktionsplan entwickeln, implementieren und überwachen, um wirksam gegen Beschäftigungsbedingungen anzugehen, die das Selbstmordrisiko von Arbeiter*innen in der Elektronikindustrie erhöhen.

    Siehe PressemitteilungHandlungsaufruf und Kommentare von Akademiker*innen zum Bericht.

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    Compliance-Berichte: Foxconn in Pardubice, Tschechische Republik, Juni 2018

    Die Berichte beleuchten das Problem prekärer Beschäftigung und Einkommensunsicherheit bei indirekt beschäftigten Arbeitskräften. Außerdem werden nicht planbare Arbeitszeiten, kurzfristige Schichtbenachrichtigungen und unzureichenden Informationen über eigene Gehälter und Boni erläutert sowie die jeweiligen Verbesserungen in diesen Bereichen.

    Electronics Watch hat die Einhaltung der Arbeitsstandards im Foxconn-Werk in Pardubice (Tschechische Republik) seit April 2016 überprüft und entsprechende Berichte erstellt. Diese Berichte wurden 2017 zunächst an die Gewerkschaft, Foxconn, HP (als wichtiger Kunde) und die Mitglieder weitergegeben (siehe unsere Transparenzrichtlinie). Bitte beachten Sie beim Lesen, dass einige der im Bericht enthaltenen Informationen möglicherweise nicht mehr aktuell sind. Electronics Watch begrüßt Kommentare und Vorschläge in Bezug auf Probleme, die genauer untersucht werden sollten. Beachten Sie, dass die aktuellsten Erkenntnisse ab Seite 51 im zusammengefassten Bericht zu finden sind.

    Foxconn (der Handelsname von Hon Hai Precision Industry) ist der weltweit größte Auftragshersteller. Das Unternehmen fertigt und entwickelt Computer, Kommunikations- und Konsumgüter sowie Komponenten für viele der bekanntesten Markenfirmen. Foxconn CZ betreibt zwei Werke in der Tschechischen Republik. Der Standort Pardubice ist der Regionalstandort des Unternehmens für Europa, den Nahen Osten und Afrika.

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    Regionale Risikobewertung: Elektronikindustrie in Indien, September 2017

    Diese regionale Risikobewertung zur Elektronikindustrie in Indien lässt darauf schließen, dass ArbeiterInnen in prekärer Beschäftigung, d.h. mit Zeit-, Leiharbeits- und Tagelohnverträgen sowie Lehrlinge und PraktikantInnen, in besonderem Maße von Arbeitsrechtsverletzungen betroffen sind. Die Recherchen zu diesem Bericht wurden von Cividep India unter Nutzung mehrerer Datenquellen und Methoden durchgeführt, darunter eigene Interviews mit ArbeiterInnen und Betriebsleitungen. Der Bericht wurde durch die Beiträge der Mitglieder von Electronics Watch ermöglicht.

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    Regionale Risikobewertung: Halbleiter- und Elektronikindustrie, Philippinen, Dezember 2016

    Auf Basis dieser Bewertung der Risiken in der Halbleiter- und Elektronikindustrie in den Philippinen sind insbesondere die folgenden Arbeitsrechtsverletzungen von Bedeutung: Verstöße gegen die Vereinigungsfreiheit, Überschreitungen der gesetzlich geregelten Arbeitszeiten und Verstöße gegen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Die Recherchen für diese Risikobewertung, darunter Interviews mit 34 Beschäftigten der Branche in allen wichtigen Produktionsregionen der Elektronikindustrie, wurden vom Center for Trade Union and Human Rights (CTUHR) in den Philippinen durchgeführt. Die regionale Risikobewertung wurde durch die Beiträge der Mitglieder von Electronics Watch ermöglicht.

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    Regionale Risikobewertung: Elektronikindustrie in China, Oktober 2016

    Auf Basis dieser Bewertung der Risiken in der Elektronikindustrie in China sind insbesondere die folgenden Arbeitsrechtsverletzungen von Bedeutung: Zwangsarbeit, die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz, übermäßige und illegale Überstunden, Bezahlung zu geringer Sozialversicherungsbeiträge, Verstöße gegen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, missbräuchliche Kündigungen und Verletzungen des Rechts auf Kollektivverhandlungen. Die Recherchen und Monitoring-Aktivitäten für diese regionale Risikobewertung wurden von drei Organisationen durchgeführt – Economic Rights Institute, Globalization Monitor und Labour Education Services Network. Die regionale Risikobewertung wurde durch die Beiträge der Mitglieder von Electronics Watch sowie durch die Unterstützung von Bread for All ermöglicht.

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