Webinare

    Über den Tellerrand geschaut: Nachhaltige ITK Beschaffung in Schottland – Ansätze, Instrumente und Erfahrungen

    in deutscher Sprache

    Electronics Watch nutzt seine europaweite Mitgliederstruktur als Ressource für einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch für Beschaffungsexert*innen.

    Ricarda Bieke von APUC stellt Advanced Procurement for Universities & Colleges (APUC) vor. APUC  ist das Beschaffungszentrum für alle schottischen Universitäten und Hochschulen. Es ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die sich im Besitz ihrer Kunden befindet. APUC ist eine der innovativsten Beschaffungskonsortien europaweit und nimmt eine Führungsrolle bei der nachhaltigen Beschaffung ein.

    Das Webinar ermöglicht Einblicke in die verschiedenen Ansätze und Instrumente zur nachhaltigen Beschaffung die APUC bei ihrer Arbeit nutzt. Dazu gehören die Themen wie das grundsätzliche Verständnis und der Umgang mit Nachhaltigkeit in der Beschaffung, die Sustain Datenbank, Market Engagement Prozesse und konkrete Ausschreibungspraktiken.

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    Was können öffentliche Beschaffer tun, um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter*innen in ihren Lieferketten für IKT zu schützen?

    (In englischer Sprache)

    In diesem Webinar erfahren Sie mehr über Arbeite- und Gesundheitsschutz in der Elektronikindustrie. Insbesondere Gefährdungen, mit der Arbeiter*innen konfrontiert sind, einschließlich der Verwendung giftiger Chemikalien, und wie die Ursachen dieser Probleme behoben werden können. Sie erfahren, wie ein Mitglied von Electronics Watch das öffentliche Auftragswesen zum Abriss- und Gesundheitsschutz für Arbeiter*innen einsetzt und die wichtige Rolle des arbeitsorientierten Monitoring in diesem Prozess. Gastredner: Sanjiv Pandita - Asian Network for the Rights of Occupational and Environmental Victims  (ANROEV) - Hongkong und Pauline Göthberg - Stockholmer Kreistag - Schweden.

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    „Sozial verantwortliche IT-Beschaffung in der Praxis – Erfahrungen und Unterstützungsangebote“

    in deutscher Sprache

    Im Webinar wird das Electronics Watch Modell vorgestellt. Dabei wird besonders auf die Integration der Kontraktklauseln in den Beschaffungsprozess sowie das arbeitsorientierte Monitoring eingegangen.

    Die im Verbund ITSH-edu zusammengeschlossenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein sind seit 2017 Mitglied von Electronics Watch. ITSH-edu hat 2017 als erste Organisation im deutschsprachigen Raum erfolgreich eine Ausschreibung für einen ITK-Rahmenvertrag mit Unterstützung von Electronics Watch abgeschlossen.

    Im zweiten Teil des Webinars stellen Dr. Lars Kühnel, Abteilungsleiter „Benutzerservice" und stellv. Geschäftsführung im Rechenzentrum der Universität Kiel und Andreas Thamm, Leiter Referat Beschaffung an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, ihre praktischen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit zwischen IZSH-edu und Electronics Watch vor.

     

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    The Link Between Employment Conditions and Suicide, November 2018

    in englischer Sprache

    In diesem Webinar erfahren Sie, wie bestimmte Arbeitsbedingungen das Selbstmordrisiko der Arbeiter*innen in chinesischen Elektronikbetrieben erhöhen, und was die Branche, die chinesische Regierung und öffentliche Beschaffungsverantwortliche tun können und sollten, um dieses Risiko zu senken. Das Webinar beruht auf einem Bericht des Economic Rights Institute und Electronics Watch: The Link Between Employment Conditions and Suicide: A Study of the Electronics Sector in China*, in dem versucht wird, die Verbindung zwischen dem Selbstmord von Mitarbeitern und bestimmten Beschäftigungsbedingungen wie z. B. Einkommen, Schichtarbeit, Geschwindigkeit und Intensität der Arbeit, Überstunden, Freizeit, Respekt sowie Disziplin und Gewalt präzise zu definieren. Den Teilnehmer*innen des Webinars werden die wichtigsten Argumente, Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Studie erläutert und im Anschluss können sie ihre Fragen direkt an den Gastreferenten und Autoren des Berichts Dimitri Kessler vom Economic Rights Institute in China richten.

    *The Link Between Employment Conditions and Suicide“ ist eine detaillierte wissenschaftliche Studie, die 167 Fälle, in denen Arbeiter*innen der Elektronikindustrie Selbstmord begangen oder den Versuch unternommen haben, anhand von Internetquellen untersucht. Darunter finden sich 28 Fälle von „Selbstmord als Protest“ (bei denen sich die Arbeiter*innen mit einer Ausnahme nicht umgebracht haben). Zudem enthält die Studie Umfragen mit Arbeiter*innen im Betrieb von 44 Elektronikzulieferern sowie Gespräche außerhalb des Betriebs mit 252 Arbeiter*innen von vier Zulieferern, bei denen es mehrere Selbstmordfälle gab. Außerdem werden Zensur sowie das Problem, welche Ansprüche nach einem Selbstmord geltend gemacht werden können, beleuchtet. Abschließend bietet die Studie konkrete Vorschläge für Behörden, Unternehmen und öffentliche Beschaffungsverantwortliche.

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    Ausweitung der sozial verantwortlichen öffentlichen Beschaffung auf die Rohstoffgewinnung in der Elektronikindustrie, April 2018

    (In englischer Sprache)

    In diesem Webinar erfahren Sie mehr über die Menschenrechtsverstöße im Bergbausektor der Lieferkette und ihre Auswirkungen auf die Arbeiter*innen, ihre Familien und ihre Communitys. Das Webinar konzentriert sich auf die für die Elektronikindustrie wichtigsten Metalle und untersucht vorhandene Initiativen, die sich mit Menschenrechtsverstößen im Bergbau befassen.   Die Referentinnen erläutern, wie die Menschenrechtsverstöße als Teil eines Programms für eine sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung angegangen werden können. Zudem werden die Erfahrungen der University of Edinburgh beleuchtet, die als erste britische Hochschuleinrichtung eine offizielle Politik im Zusammenhang mit den Problemen beim Mineralienabbau umsetzt. Gastreferentinnen: Irene Schipper, Zentrum zur Erforschung multinationaler Konzerne (SOMO), Niederlande, und Liz Cooper, Department for Social Responsibility and Sustainability, University of Edinburgh.

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    Verstehen und Darstellen Ihrer Lieferkette, Februar 2018

    (In englischer Sprache)

    Dies ist das erste einer Reihe von kostenlosen Electronics Watch-Webinaren, die sich hauptsächlich an öffentliche Beschaffungsverantwortliche richten. Aufgrund sich widersprechender Definitionen und Methoden kann es verwirrend sein, im Zusammenhang mit der Beschaffung über Transparenz zu sprechen. In diesem Webinar mit Robert Stumberg, Jura-Professor am Law Center der Georgetown University, erläutern wir, was Transparenz tatsächlich bedeutet, und warum sie so wichtig ist. Wir schlüsseln das Konzept in klare und überschaubare Bestandteile auf – „Wie können Sie Ihre Lieferkette verstehen?" und „Wie können Sie Ihre Lieferkette darstellen?". Zudem wird aufgezeigt, wie Electronics Watch Sie bei diesen beiden Schritten unterstützen kann.

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